Vom Werden und Vergehen

Die Geschichte der Natur dauert seit einer Ewigkeit. Ein immerwährendes Werden und Vergehen. Gebirge wölbten sich auf und wurden wieder abgetragen. Niemand versuchte den Lauf der Zeit aufzuhalten. Alle Kräfte konnten sich ungehindert entfalten.

Heute nennen wir diese Kräfte Katastrophen, fühlen uns bedroht und möchten den Lauf des Lebens eindämmen. Wir dämmen damit auch unser Leben ein und entfernen uns von der Natur. Aber die Natur ist immer stärker und überdauert uns.

Raccolta - Zeit zum Ernten

Kreativität schöpft aus dem Repertoire.
Je älter der Mensch, desto grösser kann dieses sein.
So trägt der Baum der Ideen unzählige Früchte, die Ernte fällt reichlich aus. Eine grosse Freude für mich!
So hoffe ich, dass mir noch genügend Zeit bleibt, diese reiche Ernte zu verarbeiten, die Freude weiter zu geben.

Unsere Kultur

Auf meinen Reisen fasziniert es mich immer andere Kulturen kennen zu lernen. Das macht mir bewusst, welch reichhaltiges, wertvolles Erbe wir mit unserer eigenen, europäischen Kultur haben. Wie sehr unsere identität darauf aufbaut. Dadurch, dass wir unser eigenes Erbe nicht verleugnen, lernen wir die anderen Hochkulturen unserer Erde als gleichberechtigt wertschätzen.

Frauen

Die kulturellen Leistungen von Frauen wurden in der Geschichte der Menschheit kaum erwähnt.
So entdecke ich bei den Vorarbeiten des Objekts "Collecting the World" zu den Pyramiden auf Wikipedia, dass der Baumeister der Pyramiden Hemiunu heisse und ein eigenes Grabmal erhalten habe. Die Statue daraus befinde sich in Hildesheim. Also googlegoogle - was sehe ich da: die Statue einer Frau! Unübersehbar, mit üppigen Brüsten!
Vor 4'500 Jahren, Hemiunu, die Baumeisterin der Pyramiden, eine Sensation! Sie baute die ersten bekannten puristischen Bauten, extrem Avantgarde.
Und Niemand erwähnt das!

Zeit

Skulpturen und Bilder können innerhalb individuell frei bestimmten Zeiträumen betrachtet werden.

In Video und Film sind Dauer der Betrachtung, Ausschnitt und Blickwinkel vorbestimmt. Regie, Kamera und Schnitt bestimmen den Rhytmus des Betrachtens. Länger verweilen ist nicht möglich. Man hat auch keinen Überblick, was einen erwartet und ob man überhaupt näher darauf eingehen will.

Jöööh!

Häkeln ist Jöööh.
Verjöööht Ernstes und Tragisches und macht es so erträglich.
Das Elementare im Leben ist nicht Jöööh.
Aber Jöööh kann unsere Abwehr unterlaufen.